Spielberichte und Ergebnisse vom 06.10. und 07.10.18

Walldorf bekommt den nächsten Dämpfer…

Trotz furioser Aufholjagd in der zweiten Halbzeit reichte es am Ende nicht für den SV 1921 Walldorf, denn man verlor gegen den FSV  Goldlauter denkbar knapp mit 4:5 (2:5).

Walldorf ließ sich in der Anfangsphase vom Gegner regelrecht überrumpeln und lag nach nur fünf Minuten 0:2 im Rückstand. Zweimal das gleiche Schema, den Ball auf die schnellen Außenspieler durchgesteckt, die nicht im „Abseits“ standen, erst nutzte Paule und kurz darauf Kühnstein die Situation für seine Farben. Doch der SV kam schnell wieder heran, ein Freistoß von C. Fischer erreichte Gleiche, der aus spitzem Winkel Lipsius keine Chance ließ. Doch schon im Gegenzug stellte Kühnstein  den alten Abstand wieder her, und wieder spekulierte Walldorf vergeblich auf Abseits. Und wieder kam Walldorf heran. L. Schmidt behauptete den Ball und konnte nach innen flanken. Trotz enger Bewachung gelang Hartung der erneute Anschlußtreffer. Sedlak konnte in der Folge gegen Kühnstein klären, verschätzte sich aber kurz darauf beim Herauslaufen und so gelang Tabor der vierte Treffer. Und Kühnstein legte mit seinem dritten Tor noch vor der Pause nach, nachdem der Ball unnötiger Weise an der Mittellinie in der Vorwärtsbewegung verloren wurde.

In der zweiten Hälfte war es dann ein Spiel auf ein Tor, nämlich das der Gäste. Auch musste mit C. Schmidt ein Feldspieler das Walldorfer Tor hüten , da sich Sedlak verletzt hatte. Und der SV konnte Hoffnung schöpfen, denn einen Sololauf von L. Schmidt I konnte Heinz nur mit einem Foul beenden. Da dies im Strafraum geschah, gab Schiri Specht folgerichtig Strafstoß. Gleiche übernahm die Verantwortung und netzte erfolgreich ein. Zeit war noch genug und der SV wollte nachlegen. Nach einer Stunde dann ein weiter Einwurf von Schmidt auf Hartung, der nach innen flanken konnte, aber Gleiches Kopfball ging über den gegnerischen Kasten. Besser machte es Hartung, der eine schöne Vorarbeit von Gleiche, der die Übersicht behielt, zum 4:5 nutzen konnte und Zeit war immer noch genug. Die erste nennenswerte Chance für die Gäste, die nur noch reagierten, datiert aus Minute 70., aber Schmidt ahnte die Ecke und konnte den Ball um den Pfosten lenken. Danach hatte Hartung zwei hochkarätige Möglichkeiten, wenigstens den Ausgleich zu erzielen, aber der Ball fand nicht den Weg ins Goldlauterer Tor. Angrisanis Versuch kratzte Lipsius noch irgendwie vor der Linie weg. Von den Gästen auch in der Schlussphase nichts mehr zu sehen, Walldorf drängte auf den Ausgleich, der mittlerweile verdient gewesen wäre. Ein Freistoß von C. Fischer aus aussichtsreicher Position landete an der Latte (83. siehe Video) und mit geschicktem Zeitspiel überstanden die Gäste die restliche Zeit  und feierten somit ihren dritten Auswärtserfolg dieser Saison.

SV 1921Walldorf: Sedlak (46. Kirsch), F.Fischer (90. Jung), Hartung, F. Angrisani, Keffel, C. Schmidt, Gleiche, C. Fischer, L. Schmidt I, L. Schmidt II, Städtler

FSV Goldlauter: Lipsius, Arnold, Tabor, Paule, Schüler, Wohlfahrt, Heinz, Plate (76. Wadasz), Thieroff (90.Pfeiffer), Fernholz, Kühnstein

Torfolge: 0:1 Paule (3.), 0:2 Kühnstein (5.), 1:2 Gleiche (10.), 1:3 Kühnstein (12.), 2:3 Hartung (23.), 2:4 Tabor (23.), 2:5 Kühnstein (44.), 3:5 Gleiche (56. FE), 4:5 Hartung (68.)

Schiedsrichter:    Lutz Specht  (Tiefenort)                     Zuschauer: 50                      (J.M.)

Punktspiel in der Kreisliga Rhön-Rennsteig / Westthüringen  der Frauen  am 07.10.2018

Fischbacher SV            – SV 1921 Walldorf               3:8   ( 3:7)

In dem Spitzenspiel trafen die Walldorferinnen am Sonntagnachmittag auf die hochmotivierten Mädels aus Fischbach. Die Gastgeberinnen gestalteten in der Anfangsphase das Match offen und forderten mit drei offensiven Kräften ein ums andere Mal die Defensive der Werrataler. Bereits in der dritten Minute wurde Lenke freigespielt und hatte keine Mühe den ersten Treffer für den FSV zu erzielen. Nach einem Doppelpass mit Luisa Schwamm erzielte kurze Zeit später Anika Degel den 1:1-Ausgleich aus 6m.  Jetzt rotierte wieder der „Walldorfer Kreisel“. Luisa konnte auch zwei Minuten später den verdienten Führungstreffer erzielen. Jedoch waren die Konter der Fischbacher jederzeit kreuzgefährlich. So glich wiederum Lenke in der 8.´ für die Rhöner aus. Nach einem Abschlag von Matthes erlief sich Schwamm den Ball und stellte mit ihrem Tor den alten Abstand wieder her. Unterstützt durch Flanken von Anja Jäger, Stella Lipp und Kristina Eberwein standen die Sturmführer der SVW mehrmals allein vor Anna Matthes. Den vierten Treffer und damit eine gewisse Vorentscheidung markierte wieder Luisa Schwamm nach einem genauen Pass von Degel. Diese erhöhte dann selbst 120 Sekunden später, indem sie die FSV-Keeperin mit einem Schuss durch die Beine düpierte. Weitere Versuche durch Isa Wenk und Annabel Reuchsel auf Walldorfer Seite und Lenke auf Fischbacher Seite verfehlten denkbar knapp das jeweilige Gehäuse. Den sechsten Treffer für den Gast konnte Kristina Eberwein nach wunderbarem Zuspiel von Degel einlochen. Kurz vor der Halbzeit sah man dann noch zwei weitere Treffer, jeweils eins auf jeder Seite. Zunächst verkürzte Schmidt nach genauen Doppelpässen zum 3:6, ehe Luisa Schwamm aus 8m unhaltbar einlochte. Mit zehn Treffern in einer Halbzeit kamen die zahlreichen Zuschauer voll auf ihre Kosten und hofften auf Mehr. In der zweiten Hälfte verflachte aber das Spiel zusehends. In der 40.´ musste Nancy Engelke bei einem Schuss von Hepp Kopf und Kragen riskieren. Gegenüber endete ein Versuch von Kristina Eberwein am Außennetz. Kurze Zeit später verletzte sie sich ohne gegnerischen Einfluss. In der Folgezeit prüften Stella Lipp und Anja Jäger die gegnerische Torfrau – leider ohne zählbaren Erfolg. Die letzte Chance für den FSV in der 51.´ durch Albrecht entschärfte Nancy Engelke in gewohnter Manier. Im Gegenzug stellte Luisa Schwamm mit einem fulminanten Kracher an die Lattenunterkante und von da ins Tor den Endstand her. Leider verletzte sich kurze Zeit später Chantal Stopfel so schwer, dass sie das Feld bis zum Eintreffen des Saniwagens nicht verlassen konnte. Nachvollziehbar war dann die Entscheidung beider Trainer einvernehmlich das Spiel nicht mehr fortzuführen.

Aufstellung Walldorf: Engelke, Reuchsel, Wenk, Jäger, Schwamm, Lipp, Eberwein, Degel

Torfolge: SV Walldorf:  Luisa Schwamm (6.´, 10.´, 17.´, 30.´,53.´), Degel (4.´, 19.´, Eberwein (25.´)

 Fischbach:      Lenke (3.´, 8.´), Schmidt (29.´)                                     (A.P.)

Spielbericht Walldorf II – SG SV Untermaßfeld

Tabellarisch gesehen hieß es Letzter gegen Dritten. Die ersten 10 Minuten plätscherten so vor sich hin, bis Zerr in der 10. Minute von links einfachmal drauf hielt und ein Verteidiger der Gäste gerade noch auf der Linie klären konnte. Vom Tabellendritten kam zu Beginn sehr wenig, was Walldorf natürlich Raum ließ und man sich die ein oder andere Chance erspielen konnte. Immer wieder war es Caspari, der zum Abschluss kam, aber noch kam nichts zählbares zustande. Bis in der 24. Minute Bandemer Adam über den rechten Flügen lang schicke, dieser brachte die Kugel direkt hoch in den Strafraum, wo Caspari frei vor dem Tor zum Kopfball kam und Heurich keine Chance zur Abwehr ließ. Nur 4 Minuten später tankt sich Caspari bis in den Strafraum der Gäste durch und wird unsanft von den Beinen geholt! Schiri Sell entschied sofort auf Strafstoß! Jung trat an und scheiterte an Heurich. Doch Sell Pfiff den Elfmeter zurück da mehrere Spieler der Gäste zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Nun trat P. Vonderlind an und erzielte die bis dahin hoch verdiente 2:0 Führung. Aber irgendwie brachte die Führung nicht die erhoffte Sicherheit in das Spiel. Walldorf verlor nun öfter den Ball in der Vorwärtsbewegung und kam nicht mehr so gut in die Zweikämpfe. In der 43. Minute ließ Walldorf den Gästen auf der rechten Seite zu viel Platz und diese nutzen das zum Anschluss durch Vaziri ,der aus kurzer Distanz das Spielgerät unter die Latte jagte. Danach war Pause.

Walldorf drückte die Gäste gleich zu Beginn der zweiten Hälfte der Partie tief hinten rein. In der 48. Minute schickt Bandemer Caspari auf die Reise und dieser bedient den mitgelaufenen Adam mustergültig. Adam nahm die Hereingabe direkt und erhöhte auf 3:1 für seinen Farben. Untermaßfeld bemühte sich zwar, kam aber bis zum Ende der Partie zu keiner klaren Torchance mehr. Was Walldorf allerdings auch dem bärenstarken Jung zu verdanken hatte, denn er hatte jeden seine Zweikämpfe an diesem Tag gewonnen! Den Schlusspunkt der Partie setzte wieder Walldorf. Bandemer haut aus 16 Meter mit einem satten Volleyschuss einfach mal aufs Tor und ein Verteidiger blockte diesen mit dem Gesicht und ging direkt zu Boden. Der Abpraller landet bei Mirau der den frei vor dem leeren Tor stehenden Adam bedient und dieser markierte mit seinem zweiten Treffer den 4:1 Endstand.

Aufstellung:  Walldorf: M. Forch, Jung, Friedrich(MK), Steitz, Lehmann, Bandemer, P. Vonderlind (Nazaret 69´), Caspari (Mirau 82´), Ohme, Adam

SG SV Untermaßfeld: Heurich, Rohr, Renner, Heim, Sommer(Niazai 38´), Meinfelder, Amthor, Saad (Krautwurst 62´), Umar, Wolf, Vaziri

Tore: 1:0 Caspari 24´, 2:0 P. Vonderlind (Elfm.) 29´, 2:1 Vaziri 43´, 3:1 Adam 43´, 4:1 Adam 88´                   (K.H.)