Spielberichte und Ergebnisse vom 07.09.-08.09.2019

In Unterzahl ins Viertelfinale…

Trotz einer desolaten Leistung des gesamten Schiedsrichtergespanns steht der SV 1921 Walldorf unter den letzten Acht des Ligapokals. Gegen den Kreisligisten TSV Benshausen setzte man sich am Ende mehr als verdient mit 4:2 (3:1) durch.

Das Spiel begann mit einer Schweigeminute wegen eines Trauerfalls auf Gastgeberseite.

Aber schon der erste Angriff brachte die Walldorfer Führung. Befreiungsschlag L. Schmidt I von der eigenen Eckfahne, Gleiche übernahm den Ball an der Mittellinie und nach Beendigung seines Solos lag der Ball im Tor (2.) Doch schon die folgenden Szenen zeigten, dass Schiri Kummer heute einen schlechten Tag erwischt hatte. Weder gut sichtbares Trikothalten oder Foulspiele wurden geahndet, und spätestens nach dem Ausgleich von Krell, der nach einem Pass von der rechten Seite einfach mal abzog, war richtig Gift in der Partie. Nach einem rüden Foul an P. Jobst gab  es weder eine Ermahnung oder eine Karte, aber wenigstens einen Strafstoß, den F. Fischer zur erneuten Führung nutzen konnte. Es gab weitere Chancen für den SV, die aber nicht zum Erfolg führten, die Beste bis dahin die Eingabe von L. Schmidt, bei der keiner der Walldorfer Stürmer an den Ball kam. Die Gastgeber waren zwar bemüht, aber im Abschluss waren doch Defizite zu erkennen, auch machte Walldorf das Spiel. Der schönste Spielzug brachte das 3:1. Flanke vom aufgerückten F. Angrisani von der rechten Seite und Gleiche nahm den Ball volley und drosch ihn in die Maschen. Kurz vor der Pause zwang C. Schmidt Gilke im Benshäuser Tor zu einer Fußabwehr. Kurz darauf der nächste richtige Aufreger: Siemsen war durch und ging allein auf das Walldorfer Tor zu. Mit guter schauspielerischer Leistung suchte er den Kontakt zu Ledermann, was auch gelang. Schiri Kummer stand zu weit weg, um die Situation richtig zu beurteilen, dennoch erhielt Ledermann die Rote Karte. Auch die Nachfrage bei Assistent Becker, der besser gestanden haben wollte, brachte keine Klärung und auf Ehrlichkeit des Stürmers hoffte Walldorf vergebens. So ging Friedrich ins Tor und Jung verließ den Platz. Der nachfolgende Freistoß übrigens brachte nichts ein… Nicht unerwähnt bleiben sollte aber auch, dass selbst den Gastgebern ein klarer Strafstoß verwehrt wurde.

Nach dem Wechsel startete erneut der Gast besser; Jobst scheiterte erst mit dem Fuß, danach per Kopf an Gilke, die Flanke kam vom unermüdlichen Gleiche von der rechten Seite. Kummer pfiff danach C. Schmidts Vorteil zurück, er war schon allein Richtung Tor unterwegs und gab ihm nach dessen Protest „Gelb“. Auch Fischer wurde nach einer abgepfiffenen Aktion mit einer Verwarnung bedacht. Gleiche traf nach knapp einer Stunde den Pfosten und in der 65. Minute schöpfte der TSV noch einmal Hoffnung. Der Ball kam hoch in den Walldorfer Strafraum und Ruck stand goldrichtig, um ihn zu versenken. Damit bekam Benshausen noch mal Luft und suchte den Ausgleich, so parierte Friedrich kurz darauf einen Schuss von Siemsen. Nach einem starken Einsatz vom Walldorfs Kapitän Kleffel, der den Ball am eigenen Strafraum eroberte, dann die Entscheidung. Er schickte Gleiche über links und der passte nach innen auf den mitgelaufenen Jobst, der den Endstand herstellte. Jobst hatte kurz vor dem Ende noch eine Möglichkeit, traf aber auch nur den Pfosten.

TSV Benshausen: Gilke, Hartung, Ruck, Ostermann, Franke, Krell (54. Müller), Hill, Hemming, Latuske, Ruck, Siemsen (88. Bätz)

SV 1921 Walldorf: Ledermann (41. Rot), F. Fischer, F. Angrisani, Kleffel, C. Schmidt, Jobst, Jung (41. Friedrich), Gleiche, L. Schmidt I (85. Steitz), L. Schmidt II, Kirsch

Torfolge: 0:1 Gleiche (2.), 1:1 Krell (14.), 1:2 Fischer (26. FE), 1:3 Gleiche (40.), 2:3 Ruck (56.), 2:4 Jobst (82.)

Schiedsrichter:    Frank Kummer  (Schmalkalden)               Zuschauer:  80       (J.M.)

…mehr Bilder in der Galerie….                    (Bilder und Videos: J.M.)

 

Während Tino Gleiche hier am Pfosten scheitert…


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…ereilte Philipp Jobst kurz vor Ende das selbe Schicksal.


Punktspiel in der Kreisoberliga der Frauen am 07.09.2019 
SV Trusetal 05             – SV 1921 Walldorf               0:10 (0:5)

              
Im ersten Punktspiel der Saison 2019/20 trafen die Walldorfer Mädels auf das Team von Trusetal. Bei der Staffeltagung Anfang August wurde den Teams mitgeteilt, dass sich in dieser Saison die Mannschaftsstärke im Vergleich zum Vorjahr geändert hat. Das heißt, dass ab sofort nicht mehr mit sechs sondern mit sieben Feldspielerinnen agiert wird. Aufgrund verschiedener Gründe mussten die Walldorferinnen in Unterzahl nach Trusetal reisen. Die verbliebenen Spielerinnen machten dann aber ihre Sache mehr als gut, wobei der Gegner es ihnen auch leicht machte. Der gut leitende Marco Tanner aus Floh-Seligenthal musste allerdings zweimal gelb zücken, ob der teilweise übertriebenen Härte des Gastgebers (Stapf, Troeger).
Walldorf indes besann sich seines spielerischen Könnens. Bereits mit dem zweiten Angriff erzielte Susan Wöhner den ersten Treffer. In der Folgezeit klatschten die Versuche von Anja Jäger, Susan Wöhner und Kathleen Rübsam jeweils an die Latte, ohne etwas Zählbares zu erzielen. Kathleen war es dann auch nach einer Viertelstunde als sie ihren Pass zu Anika Degel brachte, die dann aus halbrechter Position das zweite Tor erzielte. Nachdem danach wiederum zwei Bälle (Schwamm, Wöhner) an der Latte landeten erzielte Luisa Schwamm nach einer exakten Vorlage von Anika Degel die Vorentscheidung. Zehn Minuten später erzielte Anika Degel nach doppeltem Doppelpass mit Luisa Schwamm und unter Mithilfe von Sina Küllner im Gastgebertor den vierten Treffer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff reagierte Luisa Schwamm am schnellsten als Küllner den Ball nicht festhielt und stellte das Zwischenergebnis von 0:5 sicher.
Nach 42 Minuten konnte diesmal Anja Jäger einen Abpraller der gegnerischen Torfrau in die Maschen setzen. Bereits im nächsten Angriff der Walldorferinnen erhöhte Anika Degel aus 15m. In der Folgezeit war das Spiel vom Einbahnstraßenfußball geprägt. Weitere Möglichkeiten im Minutentakt. Lediglich die vielbeinige Abwehr der Trusetalerinnen vereitelte ein höheres Resultat. Nach einer Stunde war es dann aber wieder soweit: Isa Wenk passte punktgenau zu Anika Degel vor das gegnerische Gehäuse, die sich diese Chance auch nicht entgehen ließ. Isa war es dann auch fünf Minuten später als sie zu Susan Wöhner spielte, die aus 2m den Ball ins Tor spitzelte. Als Alle schon mit dem Abpfiff rechneten kam ein Abschlag von der beschäftigungslosen Maria Rübsam im Walldorfer Gehäuse zu Luisa Schwamm, die dann aus 9m zum zweistelligen Endstand einlochte. Am Ende war es ein hochverdienter Kantersieg, der auch noch hätte höher ausfallen können.
 
Aufstellung Walldorf: M. Rübsam, K. Rübsam, Wenk, Schwamm, Wöhner, Degel, Jäger
         Tore: Wöhner (2.,65.), Degel (15.,29.,43.,59.), Schwamm (20.,35.,69.), Jäger (42.)



  Spielbericht Pokalspiel Walldorf II – Hümpfershausen

Walldorf scheiterte trotz 90 Minütiger Überlegenheit und Chancenplus am Pokalsieger der letzten Saison. ….D. Angrisani verletzte sich schwerer als gedacht.
Walldorf wollte den Einzug in die nächste Runde von Beginn an.
Die Gastgeber hatten von der ersten Minute an das Spielgeschehen im Griff, einzig ein paar Abschlussversuche aus der zweiten Reihe ließ man zu. Steitz hatte die erste große Chance im Spiel. Nach einen langen Ball von Rassmann bekam Steitz den Ball und konnte diesen am Heraus laufenden Anton vorbei legen, leider verfehlte sein Abschluss auch das Tor. Bei einen Freistoß von C.Fischer hatte Anton Glück, da der Ball vor ihm aufpumpte und von der Latte zurück ins Spiel sprang. Dann ein kurzer Aufreger Anton und D. Angrisani prallten im Fünfmeterraum aneinander der Ball rollte ins Tor und D. Angrisani mit voller Wucht mit dem Rücken an den Torpfosten und musste erst mal ein paar Minuten draußen bleiben. Er wollte aber unbedingt weiter machen und tat dies dann auch. Der Treffer zählte nicht. Warum konnte selbst der Schiedsrichter nicht erklären! Kurz darauf die erste Ecke für Walldorf, Rassmann spielte Zerr am kurzen Pfosten an und dieser zog direkt ab. Anton konnte gerade noch zur Ecke klären. In der 40. Minute dann eine schöne Kombination über rechts. Ohme leitet im Strafraum den Ball mit der Hacke weiter, Friedrich bekam das Spielgerät und schob überlegt zur 1:0 Führung ins kurze Eck ein. Jetzt wurde die Gangart der Gäste etwas ruppiger und so war es Kirsch, der bis zur Pause um eine Karte bettelte. Der Schiedsrichter pfiff zwar jedes mal eine Freistoß für Walldorf, aber die gelbe Karte lies er stecken.
Die zweite Halbzeit begann wieder mit einen Groben Foulspiel von Kirsch an M.Forch. Kirsch traf den herauslaufenden M.Forch mit der offenen Sohle und wieder kam der Pfiff aber wieder blieb die Karte stecken. Manch andere Schiedsrichtier hätte da vielleicht nicht nur den Gelben Karton gezogen. Zum entsetzen der Gastgeber erzielte ausgerechnet Kirsch nach Abstimmungsfehler der Walldorfer Hintermannschaft den bis dahin mehr als Glücklichen Ausgleich. Walldorf aber spielte aber weiter und übernahm wieder das Spielgeschehen. M. Caspari kam nun für Ohme ins Spiel. Kaum auf dem Platz konnte er schon den ersten Abschluss für sich verbuchen, allerdings verfehlte er das Gehäuse von Anton. Man merkte, dass Walldorf wollte und auch alles versuchte, aber es wollte einfach keiner ihrer Anschlüsse im Tor landen. So schafften die Gäste es in die Verlängerung. Da bekam dann der Gast etwas Aufwind und seine ersten gefährlichen Abschlüsse. Aber M.Forch konnte alles was auf sein Tor kam halten. Die zweite Hälfte der Verlängerung gehörte dann den Gästen. Aber auch sie schafften es nicht, ihre Abschlüsse im Tor unter zu bringen.
Im Elfmeterschießen verließ Walldorf endgültig das Glück.
D.Angrisani, C. Fischer und Steitz scheiterten an Anton oder ihren Nerven und somit steht Hümpfershausen in der nächsten Runde.
Im großen und ganzen hat Walldorf ein Superspiel gemacht, einzig die Tore fehlten.
D.Angrisani spielte 120 Minuten durch musste dann aber doch noch ins Krankenhaus wo sich herausstellte das er sich beim Zusammenprall mit dem Torpfosten sich die Wirbelsäule gebrochen hat. Wir wünschen ihm alles alles gute und drücken ihm die Daumen das er schnell wieder gesund wird.
Aufstellung: M.Forch, Friedrich, Koch, Nothnagel, C.Fischer, Lemuth (105. Wagner), Rassmann, Steitz, Zerr (88.T.Städtler), Ohme ( 59. M.Caspari), D.Angrisani
Tore: 1:0 Friedrich (40.), 1:1 Kirsch (55.), (nach 90 Minuten)
Nach Elfmeterschießen: 3:4 für Hümpfershausen

Sa. 10.00 Uhr Wasungen vs. B-Junioren 1:6
Sa. 10.00 Uhr E-Junioren vs. Kaltenwestheim 3:5
Sa. 10.00 Uhr G-junioren Turnier in Walldorf  
Sa. 15.00 Uhr Benshausen vs. 1.Mannschaft 2:4  (Pokal)
Sa. 17.00 Uhr Trusetal vs. Damen 0:10
So. 09.15 Uhr D-Junioren II vs. Kaltenwestheim 3:3
So. 10.30 Uhr D-Junioren I vs. Breitungen  
So. 15.00 Uhr 2.Mannschaft vs. Hümpfershausen 3:4 n.E(Pokal)